Termine

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save me - Darmstadt macht mit!

Der Bezirk Darmstadt von Amnesty International möchte gerne die save me-Kampagne in die Wissenschaftsstadt Darmstadt tragen und dafür öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Vereine und Organisationen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger als Unterstützerinnen und Unterstützer, bzw. Patinnen und Paten gewinnen.

Das Schicksal von Menschen die unter Kriegen, ethnischen Verfolgungen, Gewalt, Unterdrückung und existenzieller Not leiden darf verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürgern nicht gleichgültig sein.

Aktuelles

Neuer Treffpunkt für Patentreffen: 

ab sofort treffen wir uns im Gemeindehaus der Paulusgemeinde, Ohlystrasse 53, 64285 Darmstadt. 

Jeden Donnerstag von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Weitere Termine

Gesucht:

  • Spaziergänger für die Jeffersonsiedlung für Sonntage  
  • Museumsgänger für alle Darmstädter Unterkünfte, am besten unter der Woche. Wir gehen regelmäßig ins Landesmuseum. 
  • Deutschaufgabenbetreuung, bzw. Nachhilfe in der Jeffersonsiedlung  
  • Paten für die Jeffersonsiedlung, den Schiebelhuthweg und die Bismarckstraße 
  • Freiwillige für eine Kochgruppe in Darmstadt und Eberstadt 

April 2016

Die Unterkunft in der Staudinger Strasse wird mehr und mehr geleert. Es gibt in den Unterkünften zunehmend Regularien und Kontrollen, was zeigt, dass die Arbeit professioneller wird - leider nicht mehr so spontan, wie wir das noch vor wenigen Monaten kannten. So wird unser Frühlingsfest im Michaelisdorf nicht möglich sein.
 
Unsere Tätigkeiten, Kinderbetreuung, Kochen, Sprachunterricht, usw. führen wir fort. Wir haben einen Boulderkurs für Flüchtlinge in der Jeffersonsiedlung geplant. Weiter gehen wir joggen mit den Flüchtlingen im Donnersbergring. Vielleicht lassen sich wieder Spaziergänge im Mai realisieren. 
 
Mit dem Freiwilligenzentrum Darmstadt wollen wir gemeinsam eine Selbsthilfegruppe für PatInnen und Sprachlehrer durchführen. 
Ergebnis des letzten Kochabends

März 2016

Unsere Tätigkeiten in den Unterkünften haben wir weiter fortgesetzt. Im Michaelisdorf war die Kinderbetreuung zunehmend anstrengend, weil zahlreiche Kinder aggressives Verhalten zeigten, mit dem wir schlecht umgehen konnten. Wir haben eine Supervision mit allen Kinderbetreuenden - auch nicht Save Me Gruppen - organisiert und gesehen, dass wir nicht alleine mit diesem Problem dastehen. Die Supervision hat einen Prozess um Regeln in Gang gesetzt. Auf einige konnten wir uns verständigen, weitere Supervisionen sind in Zukunft geplant. Unsere Freitagsgruppe hat sich aufgelöst, wir haben im Moment Betreuungsgruppen dienstags und mittwochs. Zudem ist eine Gruppe Frankfurter Studenten zu uns gestoßen, um mit traumatisierten Kindern zu arbeiten. Hier gibt es auch Kommunikationsbedarf, da sich unsere Ansätze im Umgang mit Kindern unterscheiden. 
 
In der Jeffersonsiedlung wurde der Sprachunterricht aufgebaut, erste Kontakte zum Schiebelhuthweg sind entstanden. 
 
Den Wahlerfolg der AFD führen wir darauf zurück, dass Flüchtlinge zunehmend als Gefahr wahrgenommen werden, sowohl von Vertretern der demokratischen Parteien, als auch den Medien. Unsere Erfahrungen mit Flüchtlingen zeigen schöne und anstrengende Seiten, oft auch Befremdliche. Es überwiegt aber meistens der positive Eindruck, mit den Fremden auch reicher geworden zu sein. 

Februar 2016

Wir haben den Kontakt zu den Unterkünften in der Jeffersonsiedlung und der Staudinger Strasse enger geknüpft. Dort haben wir Flüchtlinge wiedergetroffen, die wir in den Notunterkünften an der Alsfelder Strasse und der Hirtengrundhalle kennengelernt hatten. Die Unterkunft am Schiebelhuthweg wurde erst später als geplant eröffnet. Nun werden wir uns im März treffen, um ein Patenprogramm aufzubauen. Im Michaelisdorf wollen wir einen Raum für die Jugendlichen renovieren, hier freuen wir uns über praktische Hilfe. Auch planen wir für den Frühling bei besserem Wetter in der Jeffersonsiedlung zu Grillen, sowie ein Frühlingsfest im Mai im Michaelisdorf.

Januar 2016

Wir haben nach der Weihnachtspause sämliche Aktivitäten wieder aufgenommen: den Sprachunterricht, die Kindergruppen am Michaelisdorf, die Musikgruppe, das ZUMBA Tanzen, die Kochgruppe, das Joggen und vieles mehr. Viele Aktivitäten haben wir intensiviert. Dabei haben wir immer wieder persönliche Kontakte zu Flüchtlingen aufgebaut. Exemplarisch berichte ich von der Kochgruppe die Anfang des Monats in der Dreifaltigkeitsgemeinde in Eberstadt mit Flüchtlingen der Hirtengrundhalle stattfand. Es war ein wirklich schöner Abend. Dabei lernten wir junge Pakistaner kennen, die sich äußerlich nicht von deutschen Jugendlichen unterscheiden. Ein Pakistaner trug eine Brille, sehr modisch, die in anderen Kreisen problemlos als "Hipsterbrille" durchgegangen wäre. Er ist seit seinem elften Lebensjahr stark kurzsichtig. Und obwohl er in der Schule rasche Lernerfolge zeigte, wurde er mit elf Jahren aus der Schule genommen, da er die Tafel nicht lesen konnte. Der hinzugezogene Arzt verordnete Pistazien und Mandeln, und der heute junge Mann glaubt immer noch, nicht ausreichend davon gegessen zu haben, da sich seine Fehlsichtigkeit weiter verstärkte. Jetzt ist er Anfang zwanzig und aufmerksam und wissbegierig. In der Hirtengrundhalle fiel auf, dass er die Tafel nicht lesen konnte. Er wollte nicht zu einem Optiker, da das in seinem Dorf als Stigma der Unvollkommenheit galt. Als er aber sah, dass viele Deutsche, auch von Save Me, Brillen trugen, überwand er sich, beendete die Pistazientherapie und erhielt eine hübsche Brille. Er hat dadurch Selbstbewusstsein und eine neue Selbstständigkeit erlangt. Er tut sich hervor, indem er immer wieder von uns lernen möchte. Allein diese Möglichkeit, ihn aus der engen Dorfwelt befreit zu haben und ihm ein Stück Selbstständigkeit gegeben zu haben, macht mich froh und zuversichtlich.
Leider vergegenwärtigen sich im Moment nicht viele Menschen bei uns diese Wucht, diese Befreiung und Aufklärung, die vielen Flüchtlingen in Deutschland Kraft gibt, sondern drehen sich in einer Spirale von Ängsten. Es kam in diesem Monat zu zahlreichen unguten Entscheidungen für Flüchtlinge - auch in Darmstadt. Völlig unvorhergesehen wurden die Erstunterkünfte geschlossen, die Flüchtlinge wurden in großen Sammelunterkünften in gesichtslosen Industriegebieten am Stadtrand untergebracht. Viele von uns haben verzweifelt Nachrichten von den Flüchtlingen bekommen, die die unzureichenden Bedingungen dort beklagen. Wir sind im Moment wieder in einer Phase der Neuordnung. Für uns ist es schwieriger geworden, weil sich die Unterkünfte in ungünstiger Lage konzentrieren. Wie immer, ist es schwierig, richtige Ansprechpartner zu finden. Wir bleiben weiter mit den Flüchtlingen in Kontakt, ermutigen sie in dieser schwierigen Phase, weil auch wir an die Kraft glauben, die die Aufklärung den Menschen verleiht.

Dezember 2015

Es ist viel geschehen im kurzen Monat Dezember: wir haben mit Frauen und Mädchen der Alsfelder Strasse ZUMBA getanzt. Wir waren mit Flüchtlingen im Vivarium, haben gekocht und unzähligen Sprachunterricht gemacht. Wir haben unsere Arbeit im Michaelisdorf intensiviert. Wir konnten eine Kindergruppe auch zweimal pro Woche abends anbieten, daneben haben wir weiter dreimal tagsüber mit Kindern gebastelt und gespielt. Dabei ist auch das Stempelphoto entstanden. Wir würden nun gerne auch in weiteren Unterkünften Kinderunterhaltung ausbauen. In der Alsfelder Strasse gibt es eine abgetrennte Ecke, in der Matten liegen und Spielzeug steht. Dort könnte man mit Kindern spielen, malen und basteln. Das wird eines unserer nächsten Projekte. Genauso wie eine Kochgruppe für Erwachsene des Michaelisdorfes. Wir haben die Möglichkeit, umsonst einen sehr schönen Raum in der Nähe des Hauptbahnhofes zu bekommen, der sich sehr gut für Kochgruppen eignet. Ich hoffe, dass wir das in den kommenden Monaten realisieren. Im Januar wird die Unterkunft am Schiebelhuthweg eröffnet. Ab Februar werden wir dort Flüchtlinge betreuen können. Wir suchen Paten, die für Familien da sind. Auch in anderen Unterkünften könnten wir so etwas einrichten, z.B. in der Jefferson Siedlung und der Bismarckstrasse.
 
Bevor wir uns auf so viele neue Aktivitäten stürzen, muss Zeit zum Zurückblicken bleiben. Ja, wir können stolz auf uns sein. Trotz unserer privaten und beruflichen Belastungen haben wir diese Aktivitäten zusätzlich gemeistert. Wir dürfen nicht vergessen, dass es weniger Ehrenamt benötigt hätte, wenn die europäischen Regierungen bereits in der Vergangenheit auf die Flüchtlingsströme mit einer koordinierten Hilfe reagiert hätten. Die Leute wären nicht nachts über die Grenze marschiert und hätten wochenlang unregistriert in Unterkünften gewartet, es wären weniger im Mittelmeer ertrunken... 
Wir dürfen neben der direkten Flüchtlingshilfe nicht vergessen zu fordern, das Flüchtlingsrechte Menschenrechte sind und ausgebaut werden müssen. Dass Flucht organisiert werden muß und nicht Schleppern überlassen werden darf. Und, dass politische Lösungen für Konflikte der Fluchtländer gefunden werden. Der Bundeswehreinsatz in Syrien bringt keinen Frieden. 
 
Danke an alle Ehrenamtlichen für Ihre Arbeit und ein frohes neues Jahr 2016! 

November 2015

An der Hirtengrundhalle und der Unterkunft Alsfelder Strasse haben wir nun ein tägliches Angebot für Sprachgruppen etabliert. Ein Dank geht hierbei an die Michaelsgemeinde, die uns unentgeldlich einen Raum zum Unterricht zur Verfügung stellt. Den Sprachunterricht am Donnersbergring führen wir weiter. Die Kindergruppen sind gewachsen und treffen sich jetzt an drei Tagen in der Woche. Darüber hinaus sind wir zweimal mit Frauen/Kindern von der Hirtengrundhalle zu Waldspielplätzen spazieren gewesen und haben danach in der Dreifaltigkeitsgemeinde einen Raum zum Kaffeetrinken und Kennenlernen gefunden. Wir haben uns zum Radfahren am Donnersbergring getroffen, dort findet weiterhin wöchtlich das Joggen statt. Die Kochgruppe hat sich dort auch wieder getroffen. Wir planen eine Zumbagruppe für Frauen an der Alsfelder Strasse und einen Vivariumbesuch. In der Dolivostrasse besuchen wir regelmäßig Flüchtlinge und unterstützen sie. Insgesamt werden unsere Hilfesangebote zahlreicher und vielfältiger. 
Wir danken allen unseren UnterstützerInnen!
 
In den nächsten Wochen wird ein Schwerpunkt sein, die Kinderbetreuung im Michaelisdorf auszubauen. Dort gibt es für Kinder einen Spielraum, den sie aber nur unter Aufsicht betzuten können. Gerade am Wochenende und abends fehlt den Kindern eine Spielmöglichkeit. Auch für die Jugendlichen gibt es keine Angebote. Wir wollen daher diese Arbeit ausbauen. Gerne würden wir auch Aktivitäten wie Spazierengehen, Radfahren, einfach mit Flüchtlingen in Kontakt kommen, regelmäßiger durchführen. Wir haben durch unsere Arbeit bereits viele Kontakte zu Flüchtlingen geknüpft und konnten ihnen den Einstieg hier etwas erleichtern. 
Wir selbst werden ab Dezember unser Treffen in der Paulusgemeinde durchführen. Die Gegend und der Raum erscheinen freundlicher, es gibt auch eine Teeküche. Das wird sich wahrscheinlich auch auf unsere Gruppenarbeit positiv auswirken.

Oktober 2015

Unsere Sprachgruppe am Donnersbergring haben wir fortgesetzt. Da ab 02.11.2015 täglich professioneller Unterricht einer Sprachschule vorgesehen ist, wird sich unser Angebot hier verändern. Wir planen darüber hinaus an den weiteren großen Unterkünften - Michaelisdorf in der Waldkolonie, der Alsfelder Strasse und der Hirtengrundhalle Sprachunterrichtsangebote. Es ist eine relativ große Gruppe entstanden, die regelmäßig Kinder im Michaelisdorf betreut. Am Ende des Monats haben wir immer dienstags und mittwochs mit Kindern gebastelt, es sieht sogar so aus, als könnten wir das an einem weiteren Wochentag anbieten. 
Unsere Kochgruppe am Donnersbergring fand zum ersten Mal in Räumlichkeiten der Andreasgemeinde statt. Wir danken der Gemeinde für diese Unterstützung. Im November führen wir dort dieses Angebot fort und können es vielleicht auch an anderen Unterkünften, z.B. der Dolivostrasse, anbieten. Wir haben einen Spaziergang mit Flüchtlingen von der Alsfelder Strasse gemacht. Es war ein sehr schöner Oktobertag. Die Thomasgemeinde hat uns empfangen und wir haben dort schöne Stunden verbracht. Ein herzlicher Dank geht daher auch an diese Gemeinde. Dieses Angebot wollen wir ebenfalls wiederholen. Es führt Menschen zusammen und hat bereits punktuell zu Engagement in der Alsfelder Strasse geführt. Engagement ist oft so einfach. Wir planen nun zusätzlich eine Strickgruppe für Flüchtlinge am Michaelisdorf, sowie Fahrradtouren für die Flüchtlinge der Alsfelder Strasse. Außerdem gibt es eine Backgruppe, die zu Beginn der Adventszeit mit Flüchtlingen des Michaelisdorfes Plätzchen backen wird. Nicht zuletzt erwähnen möchte ich unsere Fußballer, die mit Erwachsenen, aber auch Kindern vom Donnersbergring in Kooperation mit Vereinen gespielt haben.
Die Hirtengrundhalle wurde von uns bisher nicht betreut. Hier wollen wir uns mehr engagieren und planen nun zunächst auch einen Spaziergang am 08.11.2015 um die ersten Kontakte aufzubauen. Dort soll es zwei Zelte geben, die für Aktivitäten genutzt werden können. Hierfür finden wir sicher eine Nutzung. 
Zuguterletzt ist Bewegung in den Donnersbergring gekommen: es werden mehr und mehr Flüchtlinge in bessere, dezentrale Unterkünfte gebracht. Wir versuchen mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Es eröffnet sich hier bereits die Möglichkeit, Patenschaften zu vermitteln und so dauerhafte und individuellere Hilfe zu spenden.

September 2015

Liebe Patinnen und Paten, liebe save me Interessentinnen und Interessenten,

Unser Sprachunterricht am Donnersbergring hat an Fahrt aufgenommen. Da immer neue Flüchtlinge kamen, die jedes Mal von neuem anfingen, war der Unterricht teilweise schwierig. Nun hat sich die Lage dort offensichtlich stabilisiert. Zuletzt wurde die Gruppe geteilt, um Analphabethen gezielt zu fördern. Für die Starkenburgkaserne planen wir in der Lessingsschule Sprachunterricht. Hierfür benötigen wir noch Freiwillige.

Wir haben erstmals eine Kochgruppe angeboten, die gerne von Flüchtlingen am Donnersbergring angenommen wurde. Bisher findet das in privatem Rahmen statt, vielleicht bald aber in öffentlichen Räumen.

Die Situation auf dem Gelände der Starkenburgkaserne hat uns betroffen gemacht und gezeigt, wie viel Hilfe notwendig ist. Wir planen hier ab Oktober vor allem Kindern eine Betreuung anbieten zu können.

Zwischenzeitlich haben wir eine Datei angelegt, in der mögliche Aktivitäten eingesehen und eingetragen werden können und sind auf Facebook vertreten. Auf der Facebook Seite informieren wir ebenfalls über den aktuellen Stand der Kampagne. 

August 2015

Wir haben uns jeden Donnerstag um 18:00 Uhr getroffen. Bisher hat es noch kein Flüchtling zu uns in die Mainzer Strasse zum Sprachunterricht geschafft - wahrscheinlich ist der Ort zu schwer zu finden - aber wir haben einige Projekte angehen können. Wir haben ein Gespräch mit dem Bürgeramt gehabt und planen einen gemeinsamen Stadtplan für Neuankömmlinge, bei dem die wichtigsten Adressen und Orte eingetragen sind. Hierzu hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet. Nachdem am Donnersbergring eine Unterkunft eröffnet wurde, haben wir mit der Stadt eine Sprachgruppe dort eingerichtet, die sich Montags und Donnerstags trifft. Darüber hinaus wurde ein kunsttherapeutisches Projekt mit Jugendlichen dort realisiert.

Unter den vielen Dingen, die wir weiter planen, steht die Vernetzung mit anderen Darmstädter Gruppen für uns im Vordergrund, die wir hiermit herzlich einladen, uns donnerstags in der Mainzer Straße 74 zu besuchen.

Wöchentliches Patentreffen

Wir treffen uns jeden Donnerstag von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Gemeindehaus der Paulusgemeinde, Ohlystrasse 53, 64285 Darmstadt. 

Seit dem 16. Juli finden jeden Donnerstag Treffen statt. Zunächst haben wir Sprachunterricht und Kontakte zu den Paten im Büro von Amnesty International angeboten. Später haben wir den Sprachunterricht in die Unterkünfte verlagert. Seit Dezember sind wir in die Räumlichkeiten der Paulusgemeinde umgezogen. 

Geschichte

Erster Erfolg der Kampagne

Die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat auf unsere Initiative hin am 24.07.2014 einstimmig folgenden Beschluss gefasst: „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt erklärt ihre grundsätzliche Bereitschaft, Flüchtlinge im Rahmen eines Resettlementprogramms der Bundesregierung aufzunehmen und bestmöglich zu integrieren.“

Informationsveranstaltung am 21. November 2013

„Save me“ – Wer rettet mich? Unter diesem Titel fand am Donnerstag, den 21.11.2013 eine Veranstaltung, organisiert von der Kooperation-Frauen e.V. im FrauenZentrum Darmstadt in der Emilstraße statt. Es ist die Auftaktveranstaltung zur Informations- und Diskussionsreihe „Krieg, Verfolgung, Flucht und Frau“ von Amnesty International Darmstadt und Kooperation-Frauen e.V. Unter der Moderation von Frau Sabine Seidler, für Kooperation-Frauen e.V. und Stefan Weisenseel, für Amnesty International Darmstadt wurde zunächst die Arbeit von Amnesty International im Bezirk Darmstadt und zum Thema „Rechte von Frauen und Mädchen stärken“ dargestellt. In der Folge stellten die eingeladenen Referenten, Frau Ingeborg Heck-Böckler, Landesbeauftragte NRW für politische Flüchtlinge, Pressesprecherin und Referentin für pol. Flüchtlinge im Bezirk Aachen und Herr Stefan Völkel, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat für Soziales, Integration und Flüchtlinge, die aktuelle Lage der Flüchtlinge in Deutschland, sowie die Kampagne „Save-me“ vor. Ziel dieser Kampagne ist es, mehr Flüchtlinge in Deutschland anzusiedeln (sogenanntes Resettlement), die Rechte der aufgenommen Flüchtlinge zu stärken und eine neue Willkommensstruktur für Flüchtlinge zu schaffen.

Es schloss sich eine Interessante und engagierte Diskussion zwischen den Referenten, den Moderatoren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Politikerinnen und Vertretern der Wissenschaftsstadt Darmstadt an. Es zeigte sich, dass das Thema in Darmstadt auf großes Interesse stößt und sehr wohlwollend von der Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt wird. In einem nächsten Schritt sollen die Stadtverordneten der Wissenschaftsstadt Darmstadt davon überzeugt werden, einen überparteilichen Beschluss zur Teilnahme der Stadt an der Kampagne zu fassen.

Informationsveranstaltung am 23. März 2013

Am 23. März 2013 haben wir uns zu einem Informationsaustausch im Raum 5 getroffen. Das Interesse war groß. Frau Inge Heck-Böckler, die Landesbeauftragte NRW für politische Flüchtlinge und Pressesprecherin und Referentin für politische Flüchtlinge aus dem Bezirk Aachen, hat über ihre Erfahrungen mit der Kampagne in anderen Städten berichtet. Sie hat dabei die Intention der Kampagne und die Rahmenbedingungen näher erläutert. Wir haben uns dabei auch über mögliche, konkrete Aktivitäten ausgetauscht, die Flüchtlingen bei den ersten Schritten helfen können.

Wie geht es weiter?

Wir haben zahlreiche Rückmeldungen der angeschriebenen Organisationen in Darmstadt aber auch interessierter Bürgerinnen und Bürger erhalten. Gemeinsam werden wir nun auf die Interessenten zugehen, Kontaktdaten austauschen und uns so vernetzten. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter der angegebenen Kontaktadresse. Ziel ist es, die Flüchtlingsarbeit zu vernetzen und zu koordinieren, Projekte zu entwickeln und fördern - im Austausch mit anderen ehrenamtichen Gruppen, den Kirchen und der Stadt.